Das Aral um den Richterkeller wurde bereits 1470 als "Richterbrunnen am Bach" erwähnt. Die Flurbezeichnung "em Richter" ist wahrscheinlich noch um einiges älter.
Wo der Name seinen eigendlichen Ursprung hat, ist nicht mehr mit Bestimmheit festzustellen, jedoch könnte er sich vom mittelalterlichen Richtplatz ableiten.
Aus den ehemaligen Bierkellern der Brauerei Widmaier 1844 bis 1912 unter den Gebäuden Richterstrasse 14 und 16 entstanden unter erheblichem Sanierungsaufwand die Veranstaltungsräume Richterkeller. 1928 bis 1981 wurden Teile des Gebäudekomplexes Richterstrasse und Sigmaringer Strasse zur Sauerkrautkonservenfabrikation genutzt.
Der Richterkeller eignet sich Aufgrund seiner hervorragenden Akustik insbesondere für Konzertveranstaltungen und Bühnenshows. Das eventlocation "Richterkeller" hat es sich zur Aufgabe gemacht noch unbekannten und auch jungen Künstlern ein Podium zu bieten. Durch eine subventionierte Miete soll das Veranstaltungsrisiko für den Künstler gesenkt werden. Vor allen Künstlern aus der Region bietet der Richterkeller die Möglichkeit profesionell aufzutretten.